Farbenfrohe Winterheide - Nur die Harten kommen in den Garten
 

Adé Tristesse: Die bunten Blüten der robusten und witterungsfesten Winterheide sorgen ab Januar für Farbtupfer im grauen Garten. Der Zwergstrauß ist ein echter Liebling in der kalten Jahreszeit und erstreckt seine Zweige mühelos über die Schneedecke. 
Wer auch in den kalten Monaten auf eine blühende Pflanzenpracht im Garten schauen möchte, für den ist die Winterheide die richtige Wahl. Der kleine Strauch gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und gehört als Erica Carnea zu den wenigen winterharten Sorten der Erika. Im Volksmund ist die Winterheide daher auch als Schneeheide bekannt, die den Garten bei richtiger Pflege bis in den Mai hinein erstrahlen lässt.
 
Die Gartenpflanze des Monats Januar erreicht eine Höhe von ca. 30 Zentimetern und begeistert mit ihren kleinen, glockenförmigen Blüten in Weiß, Pink, Rot oder Violett. Als Winterblüher dient das Heidegewächs als wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Mit der richtigen Planung und Bepflanzung verschiedener Heidesorten kann ein zauberhafter Garten entstehen, den Menschen und Insekten gleichermaßen genießen. 
 
Beheimatet ist die Winterheide in subalpinen Gebirgen, dort wächst sie auf Geröll- oder Felsböden, was sie für deutsche Winter abhärtet. Um die volle Blütenpracht des Dauerblühers jeden Winter aufs Neue entfalten zu können, sollte er nach jeder Blüte kräftig zurückgeschnitten werden. Ab April kann mit dem Düngen begonnen werden, allerdings reicht eine sparsame Nährstoffzufuhr. So gedeihen die neuen Triebe makellos und lassen die Winterheide im Folgejahr erneut in Hülle und Fülle erblühen. Dank ihrer robusten Natur ist die Winterheide nicht anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Sie bevorzugt sonnige Standorte und wenn der Boden stets ausreichend feucht gehalten und Staunässe vermieden wird, belohnt die Winterheide Hobbygärtner mit üppigen Blüten und schönen Farben. 
Quelle: BBH

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