Feijoa (Ananas-Guave)
 

feijoa-Bot.: Acca sellowiana
Gut im Kübel zu halten

Die brasilianische Guave gehört zu den Myrtengewächsen und ist ein schwach wachsender, immergrüner Strauch oder kleiner Baum mit einer relativ großen Frostresistenz bis -5°.
Die Feijoa hat einen sparrigen Wuchs, der sich bereits kurz über dem Erdboden verzweigt und elliptisch bis eiförmigen ledrige Blätter, die oben glänzend grün und unserseits weißfilzig behaart sind.

 

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Die attraktiven rot-weißen, 3 bis 4 cm breiten Blüten stehen einzeln in den untersten 2 oder 4 Blattachseln des neuen Jahrestriebes und erscheinen vom Mai bis in den Winter hinein. Besonders auffallend sind die zahlreichen roten Staubfäden mit gelben Antheren (Staubbeutel der Blütenpflanzen), die den Blüten ein schimmerndes Aussehen verleihen. Als Früchte entwickeln sich pflaumengroße, essbare Beeren mit einem angenehm süßsauren Fruchtfleisch, die roh, oder zur Konfitüre verkocht, gegessen werden können.
An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Man muss lediglich auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten. Es empfiehlt sich mit Regenwasser zu gießen oder Leitungswasser zu enthärten. Da die Pflanze ziemlich sparrig wächst, kann man sie durch entsprechende Schnittmaßnahmen in die gewünschte Form bringen. Außerdem erhält man durch mehrmaliges Entspitzen buschigere Pflanzen. Zu groß gewordene Pflanzen können kräftig zurück geschnitten werden.
Trotzdem die Feijoa zu den Selbstbestäubern gehört, ist es für einen guten Fruchtansatz besser, eine zweite Pflanze als Bestäubungspartner zu halten, oder sie helfen mit einem Pinsel der Bestäubung nach.
Schädling sind kaum bekannt. Lediglich Blattläuse könnten sich am Neuaustrieb festsetzen. Blattverlust oder Wurzelschäden können durch übermäßiges Gießen auftreten.
Da die Pflanze das ganze Jahr über viel Licht benötigt, sollte sie auch im Winter hell aufgestellt werden. Ideal ist hier ein Wintergarten oder ein Gewächshaus. Die Überwinterungstemperatur kann um die 0 - 5° liegen.
Vermehrt wird durch Stecklinge im Frühjahr bei 20° oder durch Aussaat.
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