Colocasia esculenta (Elefanenohr)
 

Die zu den Aronstabgewächsen zählende Staude (mit Alocasia verwandt) mit ihrem knolligen Wurzelstock (auch Taro) ist eine imposante, attraktive Kübelpflanze für die Terrasse, die aus den sumpfigen Feldern Asiens stammt.  Dort wird sie bereits seit Jahrtausenden als Grundnahrungsmittel angebaut. Die Knolle ist essbar und enthält viel Stärke, ähnlich der Kartoffel. Durch Kochen oder Braten wird sie genießbar. Es gibt auch die Art Xanthosoma sagiitifolium  aus Surinam, die einen tieferen Einschnitt der Blätter aufweist und auch als Gemüsepflanze angebaut wird. Die Blätter werden hier wie Spinat zubereitet.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ihre großen ei- bis pfeilförmigen, breiten Blätter sitzen auf einem kräftigen, aufrechten Stiel, mit ihrer Blattspitze leicht nach unten hängend, und können bis zu 60 cm lang werden.  Selten zu sehen sind ihre winzigen Blüten, die auf bis zu 20 cm langen, cremeweiß bis gelben  Kolben erscheinen und von einem breiten Hochblatt umgeben werden. Als Früchte erscheinen dann anschließend am Kolben dicht  gedrängt grüne, glänzende, bis zu 5 mm große Beeren.
 
Die Colocasia  benötigt im Sommer viel Wasser, am besten stets den Untersatz mit kalkfreiem Wasser füllen, und sollte nicht in praller Sonne stehen. Sie benötigt eine nährstoffreiche, lehmige Erde und eine regelmäßige stickstoffreiche Düngung.
 
Im Freien gehalten, sollte rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch eingeräumt werden. Dann wird nur noch wenig gegossen, gerade so, dass die Blätter noch erhalten bleiben (ca. 15-18°C). Man setzt die Pflanze im Spätwinter in neue Erde  und stellt sie etwas wärmer, damit sie neu austreibt.  Eine andere Möglichkeit der Überwinterung ist das Trockenhalten der Knollen. Man kann die Knollen in Zeitungspapier einschlagen. Dadurch kann man erreichen, dass die Pflanze einzieht und nach erneutem Gießen erst im Frühjahr wieder zum neuen Leben erweckt wird.
 
 
 
 
 
 
 
 
Gelbe Blätter sollten/ können problemlos abgeschnitten werden.
 
Vermehrt wird durch Abtrennen der Ausläufer oder durch Teilung der Rhizome, die, neu eingetopft, bei hoher Wärme erneut austreiben. Vorher am besten die Schnittstellen mit Holzkohlepulver einpudern. Vielleicht können Sie ja von Bekannten einen Ableger abstauben, oder Sie suchen sich im Netz einen Pflanzenversand, der diese Rhizome liefern kann.
 
Fotos/Text:K.B.R.

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