Gartenwissen
 

Auch der Baum braucht Prophylaxe

Große, alte Bäume faszinieren Menschen seit jeher. Sie stehen für Weisheit und das Leben, ihnen wurden mystische Kräfte zugeschrieben und in ihrem Schatten Recht gesprochen. Bis heute haben alte Bäume nichts von dieser Faszination verloren - immer noch schauen wir mit staunenden Augen in ihre ausladende Krone, streichen ehrfürchtig über ihre Rinde und lauschen andächtig dem Rascheln ihrer Blätter. Wir genießen ihren Schatten, Kinder klettern in ihre Äste, und Tiere finden in ihnen Lebensraum, Unterschlupf und Nahrung. Glücklich, wer solch einen malerischen, ehrwürdigen Hausbaum sein Eigen nennt. Denn es dauert Jahrzehnte bis er solch eine beeindruckende Größe erreicht hat und seinen besonderen Charme ausstrahlen kann.

 

 

 

Vogelhäuschen oder Futtersäule?

Für die optimale Versorgung im Winter
Dass es der heimischen Vogelpopulation hilft, sie ganzjährig mit Futter zu unterstützen, pfeifen die Spatzen inzwischen von den Dächern. Aber nicht nur die Tiere haben etwas davon ... den Menschen bringt es viel Freude, das muntere Treiben von Meisen, Rotkehlchen und Co. im Garten zu beobachten. Die Frage, die sich viele gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit stellen, ist: Bietet man den Vögeln die Sonnenblumenkerne, fettummantelten Haferflocken und Erdnüsse im Vogelhäuschen oder besser in Futtersäulen an?

Gartenvögel brauchen Wasser

Ob Sommer oder Winter:
Gartenvögel sind dankbar für ganzjähriges Zufüttern - das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Allzu oft wird aber nicht bedacht, dass die Tiere neben dem energiereichen Futter stets auch sauberes Trinkwasser benötigen.
Üblicherweise zieht der Gartenvogel Feuchtigkeit aus verschiedenen Quellen. Von der Blattlaus über den Regenwurm bis zur saftigen Beere - Frischfutter enthält immer einen Wasseranteil von etwa 50 Prozent. Als natürliche Wasserquellen stehen den Tieren außerdem Pfützen, Regentropfen im Blätterdach oder Morgentau an Grashalmen zur Verfügung. Im Winter fressen sie auch Schneeflocken, um ihren Durst zu stillen. In den Gärten bedienen die Vögel sich an randvollen Gießkannen, befüllten Untersetzern für Blumen oder angelegten Gartenteichen, Wasserläufen und Wasserspielen.

Ärger mit Algen

in trübliches Zeichen für Ungleichgewicht
Bei vielen Teichbesitzern gelten Algen als wahre Plage. Schwebealgen trüben das Wasser, Fadenalgen bilden schmierige Teppiche; nehmen diese Pflanzen Überhand, können sie sogar zu einer Gefahr für den Teich werden, indem sie zur Fäulnisbildung beitragen. Doch sind Algen tatsächlich immer schlecht?
 
Algen - Fluch oder Segen?
Man schätzt, dass es weltweit 400.000 Algenarten gibt - gerade einmal 40.000 sind bekannt. Nach den Cyanobakterien waren sie die ersten Sauerstoffproduzenten auf der Welt und haben maßgeblich zu einer bewohnbaren Erde beigetragen. Tatsächlich stellen Algen in ihrer Gesamtheit auch heute noch genauso viel Sauerstoff her, wie alle Pflanzen an Land zusammen! Sie binden das Treibhausgas CO2, produzieren Biomasse und dienen Tieren als auch Menschen als Nahrung.

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