Gartenpraxis
 

Mit Familie und Freunden den Garten feiern

Es ist wunderbar, den eigenen Garten in Ruhe zu genießen. Sich mit Familie und Freunden zu treffen und das Beisammensein zu feiern, ist im eigenen Grün aber mindestens ebenso schön. Denn geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude! Für diejenigen, die ihren Garten in einen gemütlichen Ort für größere Runden verwandeln und lang gehegte Träume realisieren möchten, ist jetzt die beste Zeit, um aktiv zu werden ... denn der Sommer ist schneller da, als man denkt!
 

Winterblüher und andere Schmuckstücke

Stars für die stille Jahreszeit:
 
Bis in den Februar scheint sich der Garten in einer Art Winterschlaf zu befinden. Die meisten Pflanzen durchlaufen nun eine Ruhephase und haben das Wachstum eingestellt. Es ist still geworden, und statt üppigen Laubes und bunter Blüten bestimmen gedämpfte Farben das Bild. Das ist die Chance für Winterblüher: Gerade jetzt zeigen sie sich von ihrer schönsten Seite und lassen sich auch durch Eis und Schnee nicht vom Blühen abhalten.

Licht ins Dunkel bringen

Der nächtliche Garten im Spotlight der Aufmerksamkeit
Gärten werden zumeist für die hellen Stunden des Tages gestaltet - harmonische Farbkombinationen werden gewählt, strukturierende Sträucher gepflanzt und Sitzplätze so angelegt, dass man möglichst lange die Sonne genießen kann. Sobald es jedoch Abend wird, verschwinden diese gut durchdachten Elemente mehr und mehr im Dunkel der Nacht und ein Blick aus dem Fenster zeigt bestenfalls eine Spiegelung des Innenraums. Mit einer gekonnten Wahl von Lichtquellen und einer geschickten Platzierung können Landschaftsgärtner das Grün hinter und vor dem Haus so inszenieren, dass es auch während der Abendstunden und selbst im Winter noch wirkt.

Grün statt Grau

Pflanzensysteme für den urbanen Raum
Weltweit zieht es die Menschen in die Städte. Prognosen zufolge wird der Bevölkerungsanteil in den Ballungsräumen bis zum Jahr 2050 auf über 70 Prozent ansteigen. Das führt auch in Deutschland dazu, dass die Nachfrage nach Wohnraum vor allem in den Groß- und Universitätsstädten zunimmt. Durch Nachverdichtung werden unsere Citys kompakter, private Bauherren und auch Stadtplaner sehen sich häufig gezwungen, für neue Gebäude bestehende Grünflächen aufzugeben. Dabei herrscht längst allgemeiner Konsens darüber, dass in Zeiten des Klimawandels, immer extremerer Wetterlagen und zunehmender Luftverschmutzung die Innenstädte eigentlich deutlich mehr Grün brauchen. Denn Pflanzen sorgen für ein verbessertes Mikroklima, eine Verringerung der Kohlendioxid- und Feinstaubbelastung, dämmen den Lärm, sind Windschutz und sorgen an heißen Sommertagen für Beschattung. Eine immer größere Rolle spielt deshalb schon jetzt lebendiges Grün auf, an und in der Bebauung. Hier sind innovative, attraktive Konzepte und Techniken gefragt, die die Umsetzung auch an schwierigen Standorten erleichtern.

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